Dr. Friedel Schneider
Ausbau 1
15518 Steinhöfel OT Beerfelde

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Leseproben (2)

...Löwen hielten sich in einer weiten Savannenfläche auf und mehrere Junge standen in der Nähe. Aufregung überall. Sie hatten ein Zebra gerissen. Einige hatten sich bereits voll gefressen, andere warteten. Zwei Weibchen waren gerade beim Fressen. Sie ließen sich Zeit, fraßen und fraßen, direkt neben uns, zum Anfassen nahe. Sie nahmen von uns kaum Notiz. Hier ging es ums Ganze. Diese zwei gierigen Weiber ! So ein Futterneid. Jedes Weibchen war mit einem Ende des dahingestreckten Zebras beschäftigt. Sie versuchten, es jeweils auf ihre Seite zu zerren. Sofort knurrte die andere Löwin, fletschte die Zähne und zerrte es zurück....


... Immer tiefer drangen wir in die Wildnis vor, kein Zeichen menschlicher Anwesenheit war zu vernehmen. Wir hatten das weitgehend unberührte Gebiet der Buschmänner, der Hadzabe, erreicht. Einstmals waren sie ein stark verbreiteter Volksstamm. Die wenigen von ihnen, die noch heute in der Art ihrer Vorfahren leben, sind scheu und haben sich tief in die schwer zugängliche Wildnis der Dornbuschsteppe zurückgezogen...

...Dik erklärte:" Gestern am späten Nachmittag waren sie jagen. Sie schossen mit ihrem vergifteten Pfeil eine Impala an, die entkam ins Gebüsch. In der Dunkelheit konnte sie nicht verfolgt werden. Jetzt suchen sie das Tier". Was war geschehen, wird man sie finden?, fragte ich mich aufgeregt. Plötzlich gab der Vorderste ein Zeichen, schlich geduckt weiter, während die anderen warteten. Mit einem Ruck blieben sie stehen. Im Sand hatten sie eine schwache Impala-Fußspur entdeckt. Erst bei intensiver Betrachtung konnte ich die Umrisse erkennen. Kein Wort fiel. Alle vier zeigten mit ausgestrecktem Arm auf diese Stelle. Dann zeigten sie in die Richtung, in die die kaum sichtbare Spur weiterführte...

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