Dr. Friedel Schneider
Ausbau 1
15518 Steinhöfel OT Beerfelde

friedel@home4friends.de

 

Geleitwort

Im ersten Buch "Safari mit Biss" erfuhren wir Leser von einer "in jeder Beyiehung außergewöhnlichen Reise, die das Leben dieses Mannes nachhaltig verändern sollte ..."

Er schreibt nicht nur das Buch, er unternimmt mit seiner Frau erneut eine Reise in den schwarzen Kontinent. "Süchtig nach Afrika" ist wohl in der Tat das Motiv, erlebnisreich und spannend. Sie durchqueren Namibia und Botswana von der Namibwüste bis zur Etosha-Pfanne, der Kalahari-Wüste bis zur Atlantikküste. Sie folgen dem Flusslauf des Okawango bis in das Delta, dem Ort der lebensgefährlichen Begenung mit einem Flusspferd, aber auch der Rettung und Hilfe. Sie sagen Dank den Helfern und vertiefen ihre Freundschaften. Hier suchen und finden sie ihren damaligen Reiseführer Edwin. Mit ihm wiederholen sie die Safari. Hier schließen sie Frieden mit der Natur und versöhnen sich mit den Flusspferden.

Damals schrieb ich: "Dr. Schneider will nun ein Stück der Solidarität und Unterstützung zurückgeben." Seine Frau und er halten Wort. Sie besuchen ihr Patenkind im SOS-Kinderdorf Francistown, übernehmen eine weitere Patenschaft und unterstützen die Kinder des Arztes Dr. Pobi.

Während einer großen Safari durch die einzigartige Natur im Norden Tansanias erleben sie vielfältige Abenteuer, herausragend ist dabei die Migration, die Wanderung von über einer Million Gnus. Sie dringen in die Tiefe der Dornbuschsteppe vor, wo sie den letzten Ureinwohnern in der traditionellen Lebensweise als nomadisierende Jäger und Sammler begegnen.

Ganz im Gegensatz zu diesem schwarzen und wilden Afrika erleben sie eine beeindruckend andersartige Natur und Multikultur auf der Gewürzinsel Sansibar. Ungewöhnliche Eindrücke hinterlässt das Königreich Lesotho, die Safari hoch oben in die abgeschiedene Bergwelt inmitten des südlichen Afrika.

Auf Schritt und Tritt begegnen sie dem Alltag des afrikanischen Lebens und damit auch Widersprüchen und Verzweiflung. Die Schattenseiten wie Armut, Hunger, Konflikte und Aids erschüttern sie immer wieder. Doch ganz im Gegenteil zur oft dargestellten Charakteristik als "verlorener Kontinent" vermitteln die Schneiders Hoffnung nd Chancen für diese lebensbejahenden Völker mit ihren einmaligen Werten und Schätzen.

Wie bei ihrer ersten Reise so auch dieses Mal "werben sie für Toleranz gegenüber diesen Kulturen, den Respekt vor der Natur und den Leistungen dieser Menschen und unserer zwingenden Verantwortung in dieser globalen Welt".

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Matthias Platzeck

Ministerpräsident des Landes Brandenburg