Dr. Friedel Schneider
Ausbau 1
15518 Steinhöfel OT Beerfelde

friedel@home4friends.de

 

Geleitwort

Dem Reisen gehört seine Liebe. Dr. Friedel Schneider ist jedoch ein Tourist der ungewöhnlichen Sorte. Das liest man aus jeder Zeile dieses Buches. Bereits zu DDR-Zeiten, als Fernweh den Status einer behandlungsbedürftigen Krankheit oder ideologischen Verirrung hatte, unternahm Friedel Schneider gemeinsam mit seiner Ehefrau Hannelore Trekking- und Hochgebirgstouren im Kaukasus, durch die Karpaten, die Hohe Tatra, in Sibirien und der Mongolei. Nach der Öffnung der Grenzen kamen Länder wie Australien, Indien, Südamerika hinzu. Und schließlich Afrika.

Stets sind die Schneiders weit entfernt davon, auf den Pfaden des Pauschaltourismus zu wandeln. Minutiös bereiten sie sich mit Kartenmaterial und Literatur vor, legen die Route fest, buchen aber nur die Hin- und Rückflüge. Alles andere wird vor Ort geregelt. So bleiben sie offen für Unvorhergesehenes und können engeren Kontakt zu Land und Leuten knüpfen.

Doch auch der bestens vorbereitete Reisende ist vor Überraschungen nicht sicher. Im Süden Afrikas, in Botswana, schlug das Schicksal zu. Nach einer Begegnung mit einem Flusspferd ist der Unternehmer aus Fürstenwalde für Tage dem Tod näher als dem Leben. Wie verarbeitet jemand ein solches Ereignis? Friedel Schneider tut es, indem er ein Buch schreibt. Es ist die Geschichte einer in jeder Beziehung außergewöhnlichen Reise, die das Leben dieses Mannes nachhaltig verändern sollte.

Voller Dankbarkeit erinnert er sich der Hilfe, die ihm zuteil wurde - von Ärzten, Schwestern und Menschen aus dem Dorf des zeitweiligen Reiseführers. Dr. Schneider will nun ein Stück dieser Solidarität und Unterstützung zurückgeben. Er hält Kontakt nach Botswana, übernimmt Patenschaften für afrikanische Kinder, ermöglicht einem Arzt einen Studienaufenthalt in Deutschland und den Niederlanden. In Fürstenwalde nutzt er seine Kontakte, um, wo immer sich die Gelegenheit bietet, von seinen Reisen und Erlebnissen zu erzählen. So vermittelt er nicht allein Wissen, sondern wirbt für Toleranz gegenüber fremden Kulturen. Auch dieses Buch spricht vom Respekt vor der Natur, vor den Leistungen der Menschen vor Ort und vor der Verantwortung, die wir in dieser einen Welt füreinander haben.

Matthias Platzeck

Ministerpräsident des Landes Brandenburg