Das Autorenehepaar

Neunzig Länder hat das Rentnerehepaar Schneider aus Beerfelde bei Fürstenwalde, Nähe Berlin bereist, zumeist mit Rucksack und auf Wegen abseits der Touristenpfade. Die späte Liebe des Paares gilt allerdings dem Schwarzen Kontinent. In den vergangenen sieben Jahren lernten sie viele Regionen, Dörfer und Stämme Afrikas kennen. Bis in die entlegensten Winkel drangen sie vor. Dass diese Touren nicht gefahrlos sind, zeigte die unvorhergesehene Attacke eines Nilpferdes, bei der Friedel Schneider nur knapp dem Tode entkam.

In seiner frühen Jugend las er das Buch "Albert Schweizer: Ehrfurcht vor dem Leben - Ein Porträt". "Das war eine Zäsur für mich und ich spürte den starken Wunsch, dorthin zu gehen, wo nur wenige hinfinden - mit Ehrfurcht vor den Menschen und der Natur." Auch die Lebensprinzipien der "heiligen Neugier" Albert Einsteins und des "aktiv tätigen Menschen", in Goethes Faust II, prägten sein Verhalten. Nach dem Ingenieurstudium und der Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften an der Berg-Akademie in Freiberg hatte er in verschiedenen Wirtschaftsbereichen auf dem Gebiet der Forschung und Technik gearbeitet.

Seine Frau war als Ingenieur und Technologe in der Industrie tätig.

Ihre Reisen waren individuelle Entdeckungstouren, von Abenteuerlust und Neugierde geprägt. Sie durchwanderten u.a. die Berge Rumäniens, Bulgariens, der Tschechoslowakei, bestiegen Gipfel des Kaukasus, besuchten die Weiten Sibiriens und Mittelasiens, fuhren nach Vietnam, in die Mongolei. Besonders bei den Bergtouren waren ihre zwei Söhne dabei.

Dr. Friedel Schneider
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